Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir als CDA-Essen sehen uns als Speerspitze der christlich-sozialen Bewegung in der Politik. Dabei orientieren wir uns am christlichen Bild vom Menschen sowie den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Gleichzeitig bekennen wir uns zur unantastbaren Würde jedes Menschen vom Anfang bis zum Ende des Lebens. Auf dieser gemeinsamen Wertegrundlage arbeiten bei uns in der CDA Menschen unabhängig von ihrer Religion und Weltanschauung, ihres Alters oder ihrer Herkunft zusammen.

Wir sind die Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der CDU und somit die Vereinigung der CDU, die als Brücke zu den Gewerkschaften dient. Wie wir in der CDU für christlich-soziale Positionen eintreten, so tun wir das auch als Arbeitnehmerorganisation in den Gewerkschaften. CDA und Gewerkschaften treten gemeinsam für Solidarität und Gerechtigkeit sowie für die Teilhabe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am gesellschaftlichen Wohlstand ein.

Wir kämpfen in der Gesellschaftspolitik für den Erhalt und den Ausbau der sozialen Sicherungssysteme über die Mitbestimmung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis hin zur Anerkennung der Erziehungsleistung, der Wiederherstellung der Parität in der gesetzlichen Krankenkasse und bis zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohns.

Wir haben besonders die Menschen im Blick, die in unserer Gesellschaft zu wenig Beachtung finden und deren Interessen politisch an den Rand gedrängt werden. Dazu zählen Menschen in sozialen Notlagen wie Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit, Armut, Krankheit, Sucht und Pflegebedürftigkeit, aber auch Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen. Wir verstehen uns als ihr Sprachrohr in politischen Debatten. Und in diesem Sinne verstehen wir uns auch als Partner von Sozialverbänden, Menschenrechts- und Nichtregierungsorganisationen.

Wir wollen als Christlich-Soziale in der CDU sowohl in die Partei hineinwirken, aber auch in der Gesellschaft für positive Veränderungen der Menschen streiten. Denn für uns ist und bleibt der Mensch wichtiger als die Sache. Dabei sind engagierte und motivierte neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter bei uns immer herzlich Willkommen.

Beste Grüße

Thomas Ziegler
CDA-Kreisvorsitzender Essen

Statt Corona-Einmalzahlungen braucht es ordentliche Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge. Der Arbeitnehmerflügel der CDU kritisiert die geplante Corona-Einmalzahlung der Bundesregierung. Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet derzeit an einem Konzept, wer im Gesundheitswesen eine Bonuszahlung erhalten soll. Der Vorsitzende Thomas Ziegler mahnt an: „Statt Corona-Einmalzahlungen braucht es ordentliche Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge. Ob in der Pflege, in den Arztpraxen oder im Dialysezentrum: Harte Arbeit wird am besten über Mitbestimmung honoriert. Die Einmalzahlung ist eine kurzfristige Anerkennung der Arbeit, führt aber letztlich zu Neiddebatten. Es braucht nicht nur gute Gehälter, sondern auch ein besseres Zeit- und Personalmanagement. Solche Details sollten über Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträge geregelt werden. Hier muss die Bundesregierung handeln.“ Die CDA sieht die Bundesregierung in der Verantwortung für mehr Mitbestimmung im Gesundheitssystem zu sorgen. „Organisierte Mitbestimmung muss letztlich von der Arbeitnehmerschaft ausgehen. Der Staat muss dafür die Rahmbedingungen setzen. Wir befürchten jedoch, dass staatlich vorgegebene Einmalzahlungen langfristig ein Dämpfer für die Mitbestimmung sind. Statt Arbeitskampf, ist so stets der Staat gefragt. Das steht doch absolut im Widerspruch zur selbsternannten Arbeiterpartei SPD. Als Christlich-Soziale setzen wir uns für Mitbestimmung ein und das erwarten wir auch von der Ampelregierung“, so Thomas Ziegler abschließend.

Danke für die Nominierung durch den Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen! Wir freuen uns, dass unsere Kandidaten getragen werden! #teamcdu

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